Ausstattung

Aus Stefanie Oberhoff
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Die Schwestern Bronte

Isabellas Room

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Bühnen Halle

ISABELLAS ROOM
von Jan Lauwers


Regie: Annette Dabs | Video: Gavin Glover | Puppen: Gavin Glover | Musik: Sebastian Herzfeld | Ausstattung: Stefanie Oberhoff | Dramaturgie: Skadi Konietzka
Mit: Kerstin Daley, Nils Dreschke, Sebastian Fortak,Steffi König, Magda Lena Schlott


Isabellas Zimmer birgt ein Geheimnis. Es ist der Ort einer Lüge. Eine Lüge, die Isabellas gesamte Existenz bestimmt. Das Geheimnis hat ein exotisches Gesicht, das eines Wüstenprinzen. Eine bisher unaussprechliche Wahrheit kommt nach und nach ans Licht. Diese Geschichte hat keine Moral, sie ist schockierend und explosiv. Sie ist eine Liebeserklärung an eine Frau und mit reichlich Live-Musik eine Feier des Lebens und der Vergänglichkeit. Jan Lauwers, Bildender Künstler, Autor und Gründer der berühmten flämischen „Needcompany“, macht ein Theater, das Freiheit, Leichtigkeit und Mut atmet.

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Orlando

Der Geizige

Theater Erfurt

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Liebe und Anarchie

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LIEBE UND ANARCHIE

von Lina Wertmüller

Theater des Lachens Berlin

Koproduktion mit dem KosmosTheater Wien

Mit: Martin Bermoser, Markus Kofler, Agnieszka Salamon, Julia Schranz

Regie: Astrid Griesbach
Ausstattung: Stefanie Oberhoff
Musikalische Leitung: Winni Walgenbach, Dramaturgie: Andreas Poppe, Produktionsleitung: Verena Busche


BERLIN-PREMIERE: 6.12.-10.12.2006, 20 Uhr, Theaterdiscounter

Wie ein verblassendes Stück Film, entspringt zum Trotz gegen das Vergessen ein kleine Gesellschaft und erzählt die Geschichte vom Attentäter, von der Hure, von der Liebe, vom Gitarrenspieler und der Uhr.

Der einfache Bauer Tonino aus dem Süden Italiens macht sich auf nach Rom, um den Duce zu töten. Seine Kontaktperson ist die Hure Tripolina. Die arbeitet in einem Bordell und gewährt ihm dort bis zum Attentat Unterschlupf. Hier trifft Tonino auf den Teufel und er begegnet der Liebe. Seine Passion beginnt. Leben für die Liebe oder Sterben für die Ideale?

Der Attentäter mit seiner übermenschlichen Aufgabe verliebt sich. In einem Moment, an dem er es am wenigsten erwartet, wird er wieder auf seine Menschlichkeit geworfen. Seine Heldentat ist in Gefahr, eben weil er Mensch ist: „Ich bin nur Antonio S... aber wenn ich Mussolini getötet habe, gehöre ich dazu!"

Bouffone sind Halbgötter der Theaterwelt, ihre Ebene liegt zwischen Himmel und Hölle. Ganz dicht beim Zuschauer. Sie sind die Hüter des Bauern TONINO und der Hure TRIPOLINA. Es sind ihre Figuren und sie lassen sie mit der Verschwörung, der Liebe, dem Helden- und Opfertum, der Dummheit und Klugheit sowie dem Schlaf tanzen. Die Bouffone blicken spielerisch hinter gewohnte Haltungen, untergraben spitzfindig Vorurteile und drehen die Geschichte bis sie uns nahe kommt.

„...selbst Anarchisten kämmen nachts heimlich ihr Haar...“ R. Grebe

Wertmüllers Filme gehören genau wie Astrid Griesbach und ihr Theater des Lachens nicht gerade zum Mainstream, sind mal grotesk, mal populistisch, mal politisierend und zumeist von allem etwas.

Die "Trilogie der verblassenden Ideale" hat grandiose Filmvorlagen aus der großen Spanne des ital. Neorealismus: mit „ Bamba“ (nach de Sicas "Das Wunder von Mailand") beginnt die Trilogie, mit Wertmüller´s "Liebe und Anarchie" wird sie weitergeführt und mit Pasolinis "Große Vögel, kleine Vögel" (2007) wird die Trilogie vollendet. Aus dem Zelloid werden die menschlichsten Momente aufgehoben, als Zitat einer Zeit, in der Ideale noch Triebfeder des Handelns waren.
Mit dem Verschwinden der großen Buntheit auf der Bouffonbühne des Theater des Lachens Berlin hat der Realismus seine Zeichen gesetzt, die Narren werden erwachsen.


Gefördert durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur und den Fonds Darstellende Künste e.V.

Foto: bettina frenzel

Bamba

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Inspiriert durch Vittorio De Sicas Filmklassiker "Das Wunder von Mailand"

Ensemble Materialtheater, Stuttgart
& Theater des Lachens Berlin

Spiel: Sigrun Kilger, Hartmut Liebsch, Alberto Garcia Sanchez, Annette Scheibler
Ausstattung: Stefanie Oberhoff
Musik: Winni Walgenbach
Magische Begleitung: Nils Bennett
Regie: Astrid Griesbach

Die Geschichte muss gespielt werden! Denn Bamba ist überall. Gerade hier. Und gerade Sie könnten einer seiner Bewohner sein, oben im schimmernden 30sten Stock bei Signor Mobic, oder aber da unten, abgewirtschaftet zwischen Wellblech und grauen Gardinen. Sie könnten gestolpert sein, und was, wenn Ihnen dann keiner aufhilft!? Was, wenn es keinen wie Toto gibt, so freundlich und hilfreich? Einer, der auch noch Wunder wirken kann gerade rechtzeitig, bevor Mobic nach Ihren Gardinen greift und Sie zusammen mir Ihrem ganzen Blech weg walzt. Da hilft er, und die Polizistenkolonnen dürfen singen und tanzen anstatt die Knüppel zu schwingen. Das ist so wahr wie alle Sehnsucht nach einem guten Ende. Die Geschichte muss gespielt werden. Von Anfang an.

Ein Reigen mit scheinbaren Realisten, siegreichen Verlierern und naiv Blickenden, die die Dinge sehen wie sie sind.

Dauer: ca. 90 Minuten

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Terror im Idyll

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TERROR IM IDYLL

VON GANGHOFERS SCHRECKLICHEN KINDERN
Ensemble Materialtheater, Stuttgart

Spiel: Annette Scheibler, Hartmut Liebsch
Ausstattung: Stefanie Oberhoff
Regie: Astrid Griesbach


Försterhaus, Tannenbaum, dralle Liebeslockungen - alles ist falsch bis auf das steinerweichende Gefühl, das diese beiden missratenen Wesen ausstrahlen, diese Sündenböcke und Bauernopfer in Ganghofers grell-heiler Alpenidylle. „Annette Scheibler und Hartmut Liebsch - jene beiden Spieler, die mit Griesbachs "Lear" schon viel Freude bereiteten - verkörpern in "Terror im Idyll" zwei pferdegebissige Fehlfiguren, die sich selbstständig machen, statt sich ihrem Ganghofer-gewollten Schicksal zu ergeben. Sie halten gegen, stellen eine schönstmögliche Welt nach ihrem Geschmack, mit ihren Mitteln her, um sie genüsslich zu vernichten: Sie: "Sag mal glitzern." Er (mit Gebiss): "Glipfern." Sie: "Sag s mal so leise, dass ich die Spuckefäden zwischen deinen Zähnen reißen höre." Er tut es. Beide lächeln friedlich. (Berliner Zeitung)

lear

Klodette kocht

Morgen mein Meister