Espace Masolo

Aus Stefanie Oberhoff
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Seit 2003 besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Kulturzentrum Espace Masolo, Kinshasa, das sich um die Betreuung von ehemaligen Straßenkindern und Kindersoldaten kümmert, und Künstlern aus Frankreich und Deutschland. Hier entstanden zahlreiche Kunst- und Theaterprojekte, unter anderem Ausstellungen und Theatervorstellungen, die im französischen Kulturinstitut „Halle de la Gombé“ in Kinshasa stattfanden, wie z. B: „Oyo mboka té – Dies ist kein Land“ 2003, „Bitoto – Bric á brac“ 2004 und „Pona Nini – Warum?“ 2005. Das Handpuppenspiel „Die Abenteuer des Oulala“ von drei ehemaligen Soldatenkindern spielt seit 2006 erfolgreich auf europäischen Festivals.

Fanfare Masolo Schon vor langer Zeit kam im Espace Masolo die Idee auf ein Blasorchester zu gründen. Da es kaum Blaskapellen in Kinshasa gibt, diese aber gerne zu Festivitäten wie z. B. Hochzeiten und Beerdigungen engagiert werden, ist das eine sehr gute Möglichkeit für den Espace Masolo und für die Jugendlichen, regelmäßig Geld zu verdienen. Im Rahmen der Tourneen von „Le Cadeau – Das Geschenk“ ist es uns gelungen etwa zwanzig Blasinstrumente zu organisieren. Seit August 2008 sind diese Instrumente in Kinshasa und eine Gruppe Jugendlicher wird dreimal wöchentlich unterrichtet.